Ausflüge - Wandertourismus in der Umgebung von Jáchymov


Touristenwege Jáchymov

Der blaue Weg führt in die Stadt in die Straße Fibichovy ul. (von Plavna, Krásný Les, Horní hrad und Stráže n/Ohří), entlang der Straße Dvořáková ul. zum Kulturhaus, von hier aus führt er die Treppen hinauf bei der Kuranstalt Curie, danach führt er zur Schule, entlang der Straße ul. B. Němcové, zwischen den Gärten, die Straße Prokopová ul. hinauf, die Straße Jirásková ul. entlang der Treppen hinab, bis gegenüber des Rathauses auf den Platz. Von hier aus führt er über Nové Město beim Bergwerk Rovnost bis ins Tal des Bachs Eliášský potok und hinter Zálesí führt er wieder hinauf nach Plešivce. An der Kreuzung im Kurort trifft er auf den gelben Weg, beim Rathaus auf den grünen.

Grüner Weg - führt vom Rathaus nach unten, den Platz entlang, bei der Kapelle der hl. Anna entlang der Straße Havlíčkovy ulice Richtung Popov (4 km - schöner Aussichtspunkt bei der alten denkmalgeschützten Linde), danach führt er hinunter Richtung Horní Žďár und Ostrov - vom Wegweiser gegenüber dem Rathaus führt er die Treppen entlang steil nach oben, über die Straße Šafaříkovy ul. führt er entlang des Wegs Na Valech bis zum Hundeübungsplatz, um die Ranch herum, von hier aus steigt er steil Richtung Wald an, dann den Waldkammweg entlang bis zur Straße vor Boží Dar - von der Kreuzung im Kurort führt der grün gekennzeichnete Weg kurz entlang der Straße zur Seilbahn, hinter den Neubauten mündet er rapide ansteigend in den Wald über dem Fabrikgebäude ein, im Wald über Sucha trifft er dann auf den gelben Weg Richtung Klínovec.

Gelber Weg - vom Wegweiser im Kurort führt er über die Straße zur Seilbahn aus der Stadt heraus, danach durch das Tal des Klínovecer Bachs, vom Parkplatz unter der Seilbahnstation links durch das Tal zum Skiterrain über Neklid, verläuft dann über dieses Skiterrain und weiter bis nach Boží Dar - vom Wegweiser gegenüber des Rathauses ist ein neuer Lehrpfad ausgezeichnet - “Jáchymovské peklo” ("Jáchymover Hölle")

Roter Weg (führt durch das ganze Erzgebirge), man kann auf diesem sehr einfach auf den Weg nach Boží Dar oder auf den Klínovec gelangen.

Lehrpfad Božídarské rašeliniště (Božídarer Moorland)

Božídarer Moorland - ist das größte Naturschutzgebiet im Erzgebirge. Der Lehrpfad ist 3,2 km lang und hat 12 Stationen.

Von Jáchymov mit dem Bus (8km) bis nach Boží dar (am höchsten gelegenes Städtchen in Mitteleuropa (1028 m ü.d.M.), einst Bergstädtchen mit einem rauen Klima, heute bekanntes Wintersportgebiet mit Übergang zur BRD)

Danach zu Fuß entlang dem grün gekennzeichneten Weg bis zum Božídarer Moorland

Weiter in Richtung Myslivny zum interessanten erneuerten alten Blatenský příkop (Plattner Kunstgraben).

In der Nähe befindet sich ein bekannter Grenzübergang.

Interessanter Aufstieg auf den Popovská hora (Pfaffengrüner Berg)

Aus der Stadt heraus entlang dem grünen Weg Richtung Popov, nach nicht ganz zwei Kilometern in den Waldweg hinauf abbiegen (an der Stelle wo von links der Waldlehrpfad vom Kurort aus entlang führt) - bis zum Waldrand auf den Kamm, hier an der Waldwegkreuzung nach links abbiegen und nach ein paar Hundert Metern erblickt man rechts einen pyramidenförmigen Basaltfelsen auf einem nicht bewaldeten Kamm. Schwierigerer Aufstieg zwischen Felsblöcken und Büschen auf den Berg (900 m) - einer der schönsten Aussichtspunkte auf das Jáchymover Erzgebirge und das Gebirgsvorland.

Zurück - gleicher Weg - den Weg hinabsteigen bis Mariánská, den Kammweg entlang durch die Hochwiesen bis zur Baude Havlovka gehen und von hier über Nové Město bis nach Jáchymov, zur Popovská lípa (Pfaffengrüner Linde) und Popovský kříž (Pfaffengrüner Kreuz)– zur Horní Popovská lípa (obere Pfaffengrüner Linde) gelangt man, wenn man von Jáchymov aus den grünen Weg entlang geht. Dieser denkmalgeschützte Baum - die kleinblättrige Linde befindet sich an der Stelle des einstigen Dorfs Popov bei Jáchymov. Die Linde ist über vierhundert Jahre alt und der Stammumfang betrug bei der letzten Messung 905 cm. Sofern man weiter auf dem grünen Weg entlang geht, kommt man zum Wegweiser unter dem Popovský kříž (752m), von wo man eine wunderschöne Aussicht in die Umgebung hat.

Nach ca. 200 Metern entlang dem Weg kann man - nicht weit der Hochspannungsmasten - die Dolní popovská lípa (untere Pfaffengrüner Linde) finden - eine großblättrige Linde mit einem Umfang von 8 Metern.

Anspruchsvolle Wanderung - Ausflug in Kombination mit der Seilbahn auf den Klínovec

Vom Kulturhaus auf dem gelben Weg entlang des Klínovecer Bachs, um die "Wasserfälle" und das Erholungsgebiet herum und eine leicht ansteigende asphaltierte Fahrbahn hinauf bis zum Parkplatz. Hier den gelben Weg verlassen und den Weg rechts zur unteren Seilbahnstation gehen und von hier aus auf den Klínovec fahren. Vom Klínovec entweder wieder mit der Seilbahn zurückfahren oder auf dem gelben Weg zurückgehen. Hier den gekennzeichneten Touristenweg verlassen und vom Restaurant U pašeráka aus die Straße nach Jáchymov zurückgehen.

Den Rückweg von der unteren Seilbahnstation kann man wieder so gestalten, dass man bei der Rückkehr zum erwähnten Parkplatz noch vor diesem nach links in einen breiteren Bergweg abbiegt, auf diesem leicht ansteigenden Weg nach oben geht und nach der Höhenlinie bis zu der Stelle, wo ihn der grüne Weg kreuzt, den relativ steilen Waldweg über der früheren Tabakfabrik bis nach Jáchymov (ul. K Lanovce - Straße zur Seilbahn) hinabgeht.

Eine beliebte und nicht anspruchsvolle Wanderung zum einstigen Sporthotel Můstek und zurück

Vom Kulturhaus auf dem gelben Weg entlang des Klínovecer Bachs bis zur Wegkreuzung bei den "Wasserfällen" (Wasserstrudeln). Hier den Weg links durch das Tal gehen. Das Sporthotel Můstek steht an der Stelle eines einstigen Wirtschaftsanwesens und späterem Gasthaus und Erholungsanlage. Es wurde nach der Sprungschanze benannt, die teilweise in den ersten Kriegsmonaten, aber vor allem in den Nachkriegsjahren errichtet worden ist.

Eine anspruchsvollere Verlängerung der Wanderung: die Wanderung kann auf dem Weg über dem Sporthotel Můstek wie folgt fortgesetzt werden:

a) den Waldweg nach links abbiegen mit einem nicht allzu steilen Anstieg, bei der "Ranch" bis auf den Berg Klobouk gehen und von hier über die "Kaiserallee" die kleinen Straßen und Treppen entlang bis zur Schule und zurück bis zum Kurort (auch auf dem grünen Weg zum Rathaus)

b) weiter Aufstieg entlang des Bachs und an den Stellen, wo über diesen der Waldweg führt, nach rechts abbiegen und den Weg mit lang gezogenem Anstieg bis zur Spitze des Wegs gehen, wo man an der Weggabelung nach rechts abbiegt und durch ein Waldstück gelangt man an dessen Rand zum Kamenná hora (Steinberg) mit einer wunderschönen Aussicht Richtung Kurort.

Danach zur Weggabelung zurückkehren und auf dem Waldweg weiter schräg rechts nach unten gehen auf dem gelben Touristenweg und auf diesem den Waldweg zurück zum Kurort gehen.

Lehrpfad Jáchymovské peklo (Jáchymover Hölle)

Wanderungen zur Vergangenheit des Bergbaus

Der Weg beginnt am historischen Platz von Jáchymov, wo unter der Kirche ein symbolischer "Kreuzweg zur Freiheit" errichtet wurde, der die einzelnen kommunistischen Lager darstellt..

Lehrpfadstationen:

- ein Stück unter der Kirche ist das Bergwerk Svornost aufgestellt. Es gehört zu den ältesten Bergwerken von Jáchymov. Der Schacht des Bergwerks Svornost ist 532 Meter tief, es wurde mit Entlüftungsschächten und Entwässerungsstollen - Erbstollen versehen. Im Jáchymover Raum gab es zwei Erbstollen: Barbara a Daniel. Die Gesamtlänge des Barbara-Stollens, einschließlich Nebenwegen betrug über 8000 Meter. Die Länge des Daniel-Stollens betrug über 10000 Meter.

- die Straße entlang, Richtung Nové město, kann man nach ein paar Dutzend Metern von Svornost zum Bergmannfreilichtmuseum gehen, welches in der Umgebung des Stollens mit einer Länge von ungefähr 260 Metern errichtet wurde.

- Der Weg führt weiter um die Jáchymover Wasserfälle und die Stollenöffnung Hohe Tanne zum Stadtteich.

- der Lehrpfad setzt verläuft dann an den Stellen der früheren Bergwerke, Strafarbeitslager und Zwangsarbeitslager Nikolaj, Eduard, Eva, Adam, Barbora, Vršek, Eliáš I, Eliáš II, Mariánská und Rovnost weiter.

In Rovnost, wo Silber bereits ab 1792 gefördert wurde, befand sich auch der tiefste Schacht des Reviers. Die 12. Etage dieses Schachts befand sich in einer Tiefe von 661 Metern.

Der historische Lehrpfad endet auf dem Hügel, wo die Burg Freudenstein von Schlick stand, in deren Kellern ab 1519 Silbertaler geprägt wurden.

Wanderung zu Fuß zum Sessellift, Fahrt mit der Seilbahn auf den Klínovec

Auf den höchsten Berg des Erzgebirges und zurück. Ohne einen Ausflug auf den Klínovec kann man nicht behaupten, dass man das Erzgebirge kennt.

anspruchsvoller: von Jáchymov aus kann man einen zu überwindenden Höhenunterschied von 600m wählen, entlang dem grünen Weg nach Sucha, dann entlang dem gelben Weg.

weniger anspruchsvoll: mit dem Sessellift.

Vom Kulturhaus in Jáchymov begeben Sie sich auf den gelben Weg (hier stoßen Sie auf unsere Pension "UNTER DER SEILBAHN", wo Sie sich stärken können), dann gehen Sie entlang der kleinen Straße durch das Tal des Bachs, an der Weggabelung gehen Sie nach rechts zum Parkplatz und entsprechend den Wegweisern zur unteren Station des Sessellifts, der Sie zum Klínovec bringt. Vom Klínovec begeben Sie sich auf den gelben felsigen Wald-Touristenweg, gelangen zur Straße, die vom Klínovec führt, gehen auf dieser kurz weiter und biegen dann in den linken Weg ein. Die Wanderung wird kurz unterbrochen und durch das offene Terrain kann man eine einmalige Aussicht auf Boží Dar und Božídarský Špičák genießen. Danach wird die Wanderung nach Neklid - dem erklärten Abfahrtsskizentrum - fortgesetzt.

An den Skiliften und Skihängen vorbeigehen und an der Weggabelung den nicht gekennzeichneten Weg nach links gehen. Über diesen gelangt man auf den gelben Touristenweg. Diesem folgt man nach links in den Wald. Der Weg führt hinab und danach teilt sich der Weg linker Hand sehr stark, sozusagen in die Gegenrichtung, und man gelangt über diesen ins Tal. Nach rechts schwenken und man gelangt über einen angenehmen Weg entlang des Wassers zum Parkplatz und dann über den bereits bekannten Weg zum Ausgangspunkt des Ausflugs.

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